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Schauspiel von Thomas Bernhard

Freitag, 27. April / Samstag, 28. April, jeweils 20:00 Uhr

Szenenfotos

Subtiler …

AM ZIEL

… zwischenmenschlicher Terror

Thomas Bernhards 1981 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführtes Stück »Am Ziel« hat die für den Autor typische Per­son­enkons­tel­lation: Eine Figur steht dominant im Mittelpunkt des Geschehens und beherrscht die ihr zugeordneten oder untergeordneten Partner.

In »Am Ziel« ist es die Mutter, die als Indus­tri­el­lenwitwe ihre unverheiratete Tochter beherrscht. Mutter und Tochter packen die Koffer für einen Sommeraufenthalt am Meer. Während die Tochter devot und schweigend ihre Arbeit verrichtet, ergeht sich die Mutter selbstgefällig in verbalen Tiraden über ihr Leben, die Familie und die Gesellschaft überhaupt.

Erstmals nehmen beide einen Gast mit in die Som­merferien am Meer, einen »dramatischen Schriftsteller«, in dem die Mutter einerseits einen Gesinnungsgenossen, andererseits aber auch ein weiteres Objekt ihrer Herrschsucht und Dominanz findet.

Thomas Bernhards Stück fasziniert durch die meisterliche Darstellung von subtilem zwischen­menschlichen Terror, durch sarkastischen Witz und die monomanische, aufreizende Brillanz der Sprache.

Mit Ursula Ochs-Steinfeld, Gereon Schäfer und Nicole Haag

Bühne: Katrin Fischer
Regie: Albrecht Ochs

Karten: 12,– Euro / 7,– Euro


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