Ausgehend von der im Duo erarbeiteten Dichte und Clayton Thomas’ charakteristischer Spielweise erarbeitete sich das Trio schnell eine eigenständige zeitgenössische Herangehensweise an improvisierte Musik: »The Astronomical Unit« spielen Musik, die beinahe klingt als wäre sie komponiert. Ihren freien Spielfluss lenken sie in Bahnen von formaler und struktureller Klarheit. Man hört ihnen ihr Bewusstsein für amerikanische Freejazz- und europäische Improvisations-Traditionen an, doch versuchen »The Astronomical Unit« sich unentwegt neu zu erfinden und gefundene musikalische Übereinkünfte zu hinterfragen. Die Debut CD »Relativity« erschien im März 2010 auf dem Berliner Label »Jazzwerkstatt«.
Die auf »Relativity« dokumentierte Beschäftigung mit Textur und Struktur hat im Laufe ihrer musikalischen Zusammenarbeit eine Entwicklung genommen hin zu einer robusteren und auch rhythmischeren Form, die ihre Quellen zwischen Gagaku, Hip-Hop und den spontanen Konstruktionen des Spontaneous Music Ensemble hat. Diese Evolution hat »The Astronomical Unit« nun mit einer neuen Aufnahme festgehalten, welche 2012 erscheinen wird.
Mit Matthias Müller (Posaune), Clayton Thomas (Kontrabass) und Christian Marien (Schlagzeug)



