HBK-Abschlußprojekt

DER TRAUM EINES LÄCHERLICHEN MENSCHEN

nach Fjodor Dostojewski

Mit Manuel Franz und Raimund Widra

Bühnenfassung und Regie: Roman Eich

Bühnenbild: Alina Martinek | Dramaturgie: Franziska Schwarz | Musik: Mike Balzer | Licht: Benedikt Dresen

Karten 10,– / 6,–
Kartenreservierung NUR PER E-MAIL an
 r.eich@hbksaar.de

Fotomontage
© Roman Eich

Dem lächerlichen Menschen ist alles einerlei. Eigentlich möchte er sich, da ihm das Leben müßig und unlebenswert erscheint, erschießen. Seit zwei Monaten hat er es ganz fest vor, verschiebt seinen Freitod aber ein ums andere Mal. Dann durchlebt er einen Traum, welcher ihn schließlich umstimmt. Nur mit welcher Konsequenz?

In Fjodor Dostojewskis phantastischer Erzählung aus dem Jahr 1877 ist nichts so wie es scheint. Eine Charakterstudie über einen verzweifelten Mann, dem angeblich alles egal und der doch zutiefst verletzt ist. Manuel Franz als Lächerlicher Mensch erzählt, unterstützt von Raimund Widra, von seinem Traum, der eine bessere Erde aus Vorzeiten ästhetisiert, wie es sie so wahrscheinlich niemals gegeben hat. Oder doch. Und vielleicht war es gar kein Traum.

In einer Zeit, in der sich viele Menschen nach alten Zeiten sehnen und diese zunehmend romantisieren und ästhetisieren, bekommt Dostojewskis Text plötzlich eine neue Leseart. Die Inszenierung unterwirft sich diesem Konzept - alles wird  a e s t h e t i c.

Eine Produktion von clumsy penguin