AUSONIUS TRIFFT MARX

von Friedrich Hatzenbühler

Szenische Lesung
Fr 25.10. 19:30 + So 27.10. 17:00

Karten: 12,– / 7,– Euro

Mit Friedrich Hatzenbühler, Jürgen Krewer und Karl-Heinz Heydecke


Da hocken einige aus der „Ronde des Trois Pays“, einem Politstammtisch, in einer kleinen Brauerei zusammen und blödeln sich durch die aktuelle Politik. Aber eigentlich soll Friedrich was zum „Blauen Hirsch in der Großregion“ schreiben. Tipp: „Nimm doch einfach zwei Prominente aus Deiner Ecke und setz die zusammen an einen Bistrotisch …“

Und da sitzen sie nun: Karl Marx, der eigentlich seine Zeitung in Ruhe lesen möchte, als Ausonius mit dem Gestus „gefeierter Poet gibt sich die Ehre“ das Lokal betritt. Wie sollen die beiden, nicht nur durch 1500 Jahre zeitlich auseinander, zusammenpassen? Der eine (1818-1883) weltweit bekannt durch sein sozialökooimisches Gedankengut, der andere um 310 in Burdigalensis (Bordeaux) geboren, Poet, hoher politischer Beamter u.a. unter Valentian II. Und in dieser Funktion bereiste er im 4. Jhdt. u. a. Gallien, Britannien – und verfasst nach Erkundungen an Nahe und Mosel ein hymnisches Gedicht auf den Fluss und die Landschaft, die „Mosella“.

Also: Hunsrück, Mosel, Trier – das ist ja schon einmal ein Anknüpfungspunkt, der Marx erlaubt, mit seinen in der Schule erworbenen Lateinkenntnissen zu prahlen. Und da ist ja auch noch ein hilfreicher Elbling, serviert vom Aufnahmeleiter/Ober, der als Bindeglied zur Gegenwart, sein Wissen mit kleinen Sticheleien kredenzt. Und so entwickelt sich ein gewitzter Schlagabtausch vor dem Hintergrund der Regionalgeschichte im (heutigen) Dreiländereck.

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