DER DIEB, DER NICHT ZU SCHADEN KAM

Farce von Dario Fo

Fr 29.05. 19:30 + Sa 30.05. 19:30 + So 31.05. 17:00

Karten: 12,– / 7,– Euro

Mit dem Ensemble Schams
Regie: Mwoloud Daoud
Musik: Tarek Alali
Bühnenbild von Siegfried Bollian


„Ein Arbeitsplatz wie jeder andere“, denkt der Dieb, als er eines Abends in die Wohnung im dritten Stock eines luxuriösen Apartmenthauses einsteigt. Nicht ahnend, dass an diesem Abend doch alles anders kommen wird als gedacht: Stehlen und ein paar Dinge für ein gutes Leben einpacken, mehr will er ja gar nicht.

Doch dann das: Zuerst ruft ihn seine Frau auf dem Telefon in dem Apartment an, und, als wäre das nicht schon schlimm genug, überraschen ihn auch noch unerwartete Gäste. Plötzlich steht doch tatsächlich der Hausherr mit einer Dame, die nicht seine Frau ist, in der Tür, und dann soll der Dieb auch noch für deren Schwindel herhalten. Bei diesen Besuchern soll es aber an diesem Abend bei weitem nicht bleiben. Die Ereignisse überschlagen sich und der Dieb findet sich plötzlich in einer Farce voller Lug und Trug wieder.

Eine „klassisch“-kriminalistische Farce im Stil der Commedia dell’arte, voll schräger Charaktere und halsbrecherischen Wortwitzes aus der Feder des wohl einzigen anarchistischen Literaturnobelpreisträgers (1997) Dario Fo.

Dario Fo (1926-2016) entwickelte die Tradition der Volkstheaterstücke weiter und reagierte vor allem seit Ende der 60er Jahre mit allen Mitteln der Komik, mit grotesken Situationen, schlagfertigen und derben Dialogen, mit Improvisationen und Gesangseinlagen auf das aktuelle Geschehen. Das Theater diente ihm der politischen Bewusstseinsbildung.

Einen Video-Trailer zu dieser Auführung gibt es auf Youtube.

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