DER TRAUM EINES LÄCHERLICHEN MENSCHEN

nach Fjodor Dostojewski

Do 23.08. 19:30h  AUSVERKAUFT!
Fr 24.08. 19:30h  AUSVERKAUFT!
Restkarten evtl. an der Abendkasse

Karten: 12,– / 7,– Euro

Mit Manuel Franz und Raimund Widra
Bühnenfassung und Regie von Roman Eich
Dramaturgie: Franziska Schwarz, Bühnenbild: Alina Martinek und Sebastian Franz, Musik: Mike Balzer, Kamera: Benedikt Dresen

Eine Produktion von clumsy penguin


Dem lächerlichen Menschen ist alles einerlei. Eigentlich möchte er sich, da ihm das Leben müßig und unlebenswert erscheint, erschießen. Seit zwei Monaten hat er es ganz fest vor, verschiebt seinen Freitod aber ein ums andere Mal. Dann durchlebt er einen Traum, welcher ihn schließlich umstimmt. Nur mit welcher Konsequenz?

In Fjodor Dostojewskis phantastischer Erzählung aus dem Jahr 1877 ist nichts so wie es scheint. Eine Charakterstudie über einen verzweifelten Mann, dem angeblich alles egal und der doch zutiefst verletzt ist.

Manuel Franz als Lächerlicher Mensch erzählt, unterstützt von Raimund Widra, von seinem Traum, der eine bessere Erde aus Vorzeiten ästhetisiert, wie es sie so wahrscheinlich niemals gegeben hat. Oder doch. Und vielleicht war es gar kein Traum.

In einer Zeit, in der sich viele Menschen nach alten Zeiten sehnen und diese zunehmend romantisieren und ästhetisieren, bekommt Dostojewskis Text plötzlich eine neue Leseart. Die Inszenierung unterwirft sich diesem Konzept – alles wird  a e s t h e t i c.

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