SONJA RUF: „ERSTE LIEBEN“

Eine Lesung in zwei Teilen

Fr 24.04. 19:30 - Erster Teil
Sa 25.04. 19:30 - Zweiter Teil

Karten: 8,– / 5,–

Es liest KH Heydecke


An zwei Abenden liest der Rezitator KH Heydecke eine der schönsten Liebesgeschichten der neueren deutschen Literatur.

Tina, die Heldin in Sonja Rufs Buch, erfährt die erste Liebe wie ein Naturereignis. Sie kann sich nicht dagegen wehren, setzt sich über alle moralischen Schranken hinweg und wirbt um ihren Pflegebruder Sebastian. Doch der will sie zunächst nicht, verliebt sich in Rosi, heiratet diese – Verwicklungen, Widerstände, bis Tina am Ende doch noch seine Liebe gewinnt. Der Weg dorthin ist intensiv, erotisch, schmerzhaft. Gefühle der Sehnsucht, der Ekstase und Traurigkeit -, Gefühle, die vermutlich jeder Mensch kennt.

Ruf erzählt in großzügiger, beweglicher, sinnlicher Sprache von einer begehrenden jungen Frau. Die Sätze der Dichterin klingen und schwingen. Sprachliche Bilder, die man so noch nirgendwo anders gelesen hat, machen ihre Erzählung zu einem literarischen Ereignis.

SONJA RUF
lebt seit 2012 in Saarbrücken. Erzählungen, Lyrik, Romane. Kursleiterin Kreatives Schreiben in der FrauenGenderBibliothek Saar. Sie veröffentlichte bisher 13 Bücher, 2019 „Mallows oder Katzengrütze“ bei Fabulus, Fellbach, 2020 „Im Glanz der Kontrolle“ im Tübinger Konkursbuchverlag.

STIMMEN:

„Rufs Sprache macht die Stimmung dieses Sommers extrem greifbar und lebendig. Als wäre man selbst im Rausch der Verliebtheit, fühlt man die Farben und Gerüche dieser Tage – und die unvorstellbar schmerzhafte Enttäuschung. Hilflos ist Tina der Urgewalt der sexuellen Anziehung ausgeliefert. Irgendwann wird aus dem verträumten Mädchen eine erwachsene Frau, aber diese erste Liebe lässt sie nicht los.“
(Feigenblatt, Zeitung f. Literatur)

„Der, der so geliebt wird, heißt Sebastian und ist wahrscheinlich der schönste Mann der Welt. Es ist eine Erzählung für alle Liebenden, das Ende ist gut, damit ist alles offen.“
(Leipzig-Almanach)

„Sonja Ruf entführt in eine Liebesgeschichte, die die Sinnlichkeit der Kindheit auf dem Rücken trägt. Selten fand ich in moderner Belletristik solch kraftvolle Bilder.“
(MONAliesA, Leipzig)

„Leichtigkeit und Wagemut. Ich gratuliere und ziehe den Hut.“
(Dr. Roman Marchel, Literaturwissenschaftler, Wien)

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