INI-ART DOPPELKONZERT

Musik abseits des Mainstream

Sa 04.05. 20:00h

12,– / 7,–

GILLES GRETHEN QUARTETT: Gilles Grethen (Gitarre), Vincent Pinn (Trompete), Gabriele Basilico (Kontrabass) und Leo Kwandt (Schlagzeug)
INGMAR: Sarah Jamali (Stimme/Synth/FX), Vincent Posty (Bass /Gitarre/FX) und Pascal Gully (Schlagzeug)


Die ini-art präsentiert als saarländischer Veranstalter zwei Formationen aus dem großregionalen Dreiländereck:

Mit dem Gilles Grethen Quartett gastiert ein junges Ensemble um den namensgebenden Luxemburgischen Gitarristen, welches die Brücke zwischen traditionellen und modernen Spielarten des Jazz schlägt.

Ingmar sind ein in vielfacher Weise grenzüberschreitendes Trio aus Straßburg, welches inspiriert von großen Filmemachern deren expressionistische Bildsprache in ihre eigene genreübergreifende Klangsprache übersetzt.

Beide Protagonisten bewegen sich musikalisch auf ini-art-typischem Terrain, nämlich dort, wo spontane Interaktion und Improvisation auf kompositorische Konzepte und Strukturen trifft.

GILLES GRETHEN QUARTETT

Das Quartett kann durch seine Klangvielfalt überzeugen und steht zwischen traditionellen Klängen sowie modernen, freien Klängen. Jeder der Vier versteht seine Rolle nicht als Instrumentalist sondern als Musiker, so werden die Stereotypen von Begleitung und Solist allmählich überblendet. Gewagte Harmonien in Verbindung mit gesanglichen Melodien ergeben Kompositionen, die viel Platz für Improvisation lassen.
Die Band findet ihren Platz in der Jazz-Szene und begeistert ihr Publikum mit ausgereiften Stücken, die durch den klaren Sound der Musiker besonderen Ausdruck finden. In ihrer Studienstadt genießt das Quartett bereits große Anerkennung: „Ein Hochkaräter der Saarbrücker Jazz-Szene“.

INGMAR
Improvisation – Avantgarde – Nicht klassifizierbar

INGMAR-Experimente sind eine dreiste Mischung an Genres; Noise, Rock, Melodien, Drones und Poesie prägen ihre Musik seit 2015.
Das erste gleichnamige Album (2016) war ein Abtauchen in die Poesie der Unordnung und in die Improvisation. Inspiriert von Filmen solcher Regisseure wie S. Lumet, J. Jarmusch, D. Lynch, I. Bergman … Improvisierte Songs, die unkonventionell, verwirrend, berauschend und fernab einvernehmlicher Ästhetik sind. „Fårö“ (2019), das zweite Album, widmet seine Improvisationen dem Filmemacher Ingmar Bergman. Jede Improvisation wird nach der Person benannt, die sie inspiriert hat. Klangforschung, Deformierung und Transformierung, Raum und Zeit werden untypisch strukturiert: INGMAR widersetzt sich der einvernehmlichen Improvisation.

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